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Backup erstellen – aber richtig! Diese Gefahren lauern im Schatten:

Jeder weiß was Backups sind, jedem ist klar wie wichtig sie sind. Aber zu oft nehmen Unternehmen und Mitarbeiter Backup erstellen trotzdem nicht ernst genug. Vor allem in Zeiten, in denen Homeoffice den Büroarbeitsplatz ersetzt ist es wichtig, Backup-Strategien und Backup-Management nicht zu vernachlässigen. So machen Sie’s richtig:

Backup erstellen in Unternehmen – aber richtig! Diese Gefahren gilt es zu vermeiden:

Das Backup – Die Rettung in der Not, falls der Albtraum jedes Unternehmens Realität wird: Wichtige Daten, Dokumente, Dateien oder sonstig digital gespeicherte Informationen sind verloren gegangen. Viel kann passieren, um diese Katastrophe hervorzurufen. Stellen Sie sich vor, Hacker haben sich zugriff auf Ihre Datenbank ermogelt, und halten ihre Geschäftsrelevanten Dokumente jetzt als Geisel. Oder ein Stromausfall sticht Ihren Servern den Dolch in den Rücken, wodurch sie wichtige Projektfortschritte verlieren.

Das Bedeutet das Aus fürs Geschäft, wenn Backups nicht zur Hand wären. Aus diesen lassen sich sämtliche Daten im Handumdrehen wiederherstellen. Aber diese digitale Nekromantie ist keine Garantie. Es gibt zwar Softwarelösungen, die Backups für Sie regeln und die Wiederherstellung übernehmen. Aber das heißt noch lange nicht, dass Sie sich zurücklehnen können und zusehen, wie sich die Backups von selbst regeln. Eine verlockende Einstellung, schließlich werden die meisten Unternehmen ohnehin extrem selten auf Backups zurückgreifen.

Allerdings ist auch Backup ist eine Fehlerquelle und wer nicht auf richtiges Datenmanagement achtet, könnte böse überrascht sein, wenn die staubige Backupsoftware doch einmal zum Einsatz kommen muss.

Fehlerquelle Backup erstellen: Was kann schiefgehen?

Es wäre eine schöne Welt, in der wir einmal ein Backup System einrichten und sie dann ruhigen Gewissens so weiterlaufen lassen, wie sie ist – bis ans Ende unserer Tage. Aber besonders bei Unternehmen mit datengetriebenen Prozessen, also mehr oder weniger allen modernen Unternehmen, ist das nicht genug. Das Backup-Management muss regelmäßig überprüft werden:

Backupfenster anpassen

Wie schnell verändert sich die Datenumgebung in Ihrem Unternehmen? Sehr wahrscheinlich hat sich das seit Unternehmensgründung kontinuierlich verschnellert. So kann es dazu kommen, dass die Abstände zwischen Backups früher zwar angemessen waren, aber inzwischen zu groß sind. Wenn Sie seit drei Wochen an einer Reihe neuer Projekte arbeiten, das letzte Backup aber zwei Monate her ist, nützt ihnen das herzlich wenig, falls Sie sich darauf verlassen müssen.

Strategie entwickeln: Wiederherstellungsdauer und Desaster Recovery

Auch wenn Sie ein aktuelles Backup im Notfall zur Hand haben, was wenn die Wiederherstellungsdauer unerwartet lange dauert: Das kann den Betrieb von ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen lahmlegen! Deshalb ist eine gute Desaster Recovery Strategie für den Notfall wichtig. Darin sollten Sie planen, welche Daten für die wichtigsten Geschäftsprozesse relevant sind und deren Wiederherstellung priorisieren. Außerdem können Sie hier festlegen, wer für welche Schritte verantwortlich ist und wie im Krisenfall der normale Unternehmensbetrieb am schnellsten wiederhergestellt werden soll.

Das Backup für das Backup

Backups sind ja schön und gut, aber was, wenn Backups selbst in Gefahr sind? Vor allem bei Cloud Software haben Unternehmen häufig bedenken, da sie davon ausgehen, dass die Backups beim Anbieter am gleichen geographischen Ort gelagert sind, wie die Unternehmensdaten. Wenn dann durch Stromausfall, Brand oder Umweltkatastrophe eintritt, ist dann alles gleichzeitig verloren? Nicht, wenn georedundante Backups im Einsatz waren. Dabei werden Backups an mehreren verschiedenen Orten gleichzeitig gespeichert, sodass es unmöglich ist, beide gleichzeitig zu verlieren. Manche Anbieter von Cloud Softwarelösungen integrieren georedundante Backups direkt in ihre Produkte und machen es Kunden so leicht, ein Backup zu erstellen und ihre Daten zu schützen.

Getrennte Datensilos miteinbeziehen

Oftmals speichern Unternehmen Daten an unterschiedlichen Ablageorten. Verschiedene ERP-Systeme haben getrennte Datenbanken oder mehrere Unternehmensstandorte speichern ihre Dokumente getrennt. In diesen Fällen ist es elementar, neu entstehende Datensilos umgehend in die Backup-Strategie miteinzubeziehen. Es kann schnell passieren, das neue Speicherorte von Backups übersehen werden und deshalb darin nicht mitinbegriffen sind. Im besten Fall vermeiden Sie diese Situation komplett, da getrennte Datensilos ohnehin das Datenmanagement verkomplizieren. Stattdessen können Sie durch integrierte Softwarelösungen, die gemeinsamen Datenzugriff teilen, oder Cloud Software dafür sorgen, dass ihre Daten stets übersichtlich an einem Ort gesichert sind.

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Homeoffice und Arbeit unterwegs: Der stille Backup-Killer

In letzter Zeit boomt das Homeoffice. Teilweise durch die Umstände erzwungen, aber auch, weil Arbeitnehmer und Arbeitgeber vermehrt die Vorteile von Homeoffice zu schätzen wissen. Mobilität und Flexibilität sprechen viele an. Aber für Backups stellt das Homeoffice eine heimliche Gefahr dar:

Denn wenn Mitarbeiter außerhalb des Unternehmens arbeiten, kann es sein, dass sie nicht immer Zugriff auf Unternehmensdatenbanken und Speicher haben. Gerne werden dann kurzerhand wichtige Daten auf USB-Sticks, Festplatten und privaten Geräten gespeichert, damit sie auch im Homeoffice oder unterwegs verfügbar sind. Doch das stellt nicht nur ein großes Sicherheitsrisiko dar – auch von Backups sind diese Daten dann in der Regel ausgenommen. Die Übersicht über das Datenmanagement wird dabei außerdem erschwert und am Ende weiß niemand mehr genau, was wo gespeichert ist, bis ein Mitarbeiter-Laptop den Geist aufgibt, auf dem wichtige Projektfortschritte gespeichert waren.

Dieses Problem können Unternehmen aber leicht umgehen, und dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Cloud Software ist die ideale Lösung für Arbeit im Homeoffice, da nur ein Internetzugang nötig ist, um Zugriff auf Unternehmensdaten zu erlangen. So müssen keine neuen Speicherorte angelegt werden und Backups werden direkt über die Cloud Software verwaltet, die alle Daten zentral und übersichtlich speichert.

Prävention nicht vernachlässigen

Mit Unternehmenssoftware aus der Cloud, die Ihre verschiedenen ERP-Module, wie Customer-Relationship-Management-Software, Dokumentenmanagementsysteme und die gesamte IT-Infrastruktur integriert, können Sie leicht eine gute Backup-Strategie umsetzen. Doch denken Sie daran: Das Backup ist Plan-B für den Extremfall einer Katastrophe. Nur weil das Backup-Management stimmt, sollten Präventivmaßnahmen nicht vernachlässigt werden: Allem voran steht dabei auch die Schulung der Mitarbeiter auf Datensicherheit, denn egal wie gut die Software – oft sind es Phisching Emails oder dubiose Anrufe mit denen sich Hacker zugriff durch unvorsichtige Mitarbeiter erschleichen. Und gestohlene Daten kann auch ein Backup nicht mehr aus Diebeshänden löschen.

 

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DAS uplifted.today-Glossar für den Beitrag:

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Datenschutz

Der Datenschutz bezieht sich auf den Schutz personenbezogener Daten vor unberechtigtem Zugriff, Missbrauch und Verlust. Unternehmen, die Software einsetzen, müssen sicherstellen, dass sie gesetzliche Anforderungen wie die DSGVO erfüllen. Dazu gehören Datensicherheit, Transparenz bei der Datenverarbeitung und das Recht auf Löschung oder Berichtigung. Datenschutzfunktionen in Unternehmenssoftware umfassen Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, Audit-Protokolle und regelmäßige Sicherheitsupdates. Ein umfassendes Datenschutzmanagement minimiert das Risiko von Datenlecks und stärkt das Vertrauen der Kunden, während es gleichzeitig die rechtlichen und finanziellen Risiken für das Unternehmen verringert.

ERP - Enterprise Resource Planning

Im Kontext von Unternehmenssoftware steht ERP (Enterprise Resource Planning) für integrierte Softwarelösungen, die zentrale Geschäftsprozesse eines Unternehmens steuern und optimieren. Ein ERP-System bündelt verschiedene Funktionen wie Finanzen, Personalwesen, Produktion, Beschaffung und Vertrieb in einer einheitlichen Plattform. Dadurch wird der Informationsfluss zwischen Abteilungen verbessert und Daten werden in Echtzeit bereitgestellt, was die Entscheidungsfindung erleichtert. ERP-Systeme reduzieren manuelle Aufgaben, steigern die Effizienz und minimieren Fehler. Sie sind skalierbar und anpassbar, um den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Branchen gerecht zu werden. Durch die Zentralisierung von Daten bietet ein ERP-System Transparenz und Kontrolle über alle Geschäftsprozesse und unterstützt Unternehmen bei der strategischen Planung und Umsetzung.

Datensicherheit

Datensicherheit bezeichnet den Schutz sensibler Informationen vor unautorisiertem Zugriff, Verlust oder Manipulation. Dies umfasst Maßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, Authentifizierung und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen. Unternehmenssoftware muss robuste Sicherheitsprotokolle integrieren, um Daten sowohl während der Speicherung als auch bei der Übertragung zu schützen. Datensicherheit ist entscheidend, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, das Vertrauen von Kunden zu gewinnen und den Geschäftsbetrieb vor Cyberbedrohungen zu schützen. Sicherheitslücken können zu erheblichen finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen. Daher ist die Implementierung effektiver Datensicherheitsstrategien ein zentraler Bestandteil der IT-Infrastruktur in Unternehmen, um die Integrität und Verfügbarkeit der Daten zu gewährleisten.

Unternehmenssoftware

Unternehmenssoftware ist eine spezialisierte Software, die Unternehmen bei der Optimierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Zu den gängigen Anwendungen gehören Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), und Human Resource Management Systems (HRMS). Diese Softwarelösungen integrieren verschiedene Geschäftsbereiche wie Buchhaltung, Vertrieb und Personalwesen, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Unternehmenssoftware ermöglicht die zentrale Verwaltung von Daten, fördert die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und bietet Echtzeitdaten für fundierte Entscheidungsfindungen. Sie reduziert manuelle Arbeitsaufwände, minimiert Fehler und spielt eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation von Unternehmen, erfordert jedoch eine sorgfältige Implementierung und Schulung.

 
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